VDSL

Was ist VDSL?

VDSL ist ein Übertragungsverfahren bei Internetzugängen. Insbesondere die hohen Geschwindigkeiten dieser Übertragungstechnologie zeichnen VDSL aus. Bis zu 100 Mbit/s sind mit VDSL möglich.

Es gibt verschiedene Übertragungsverfahren bei Internetzugängen:

  • DSL bietet Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 6 Mbit/s
  • ADSL ist eine DSL-Weiterentwicklung und bietet bis zu 8 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit
  • ADSL2 bietet bis zu 12 Mbit/s
  • Die Weiterentwicklung ADSL2+ schafft Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 16 Mbit/s
  • VDSL schafft bis zu 100 Mbit/s - realistisch werden meist jedoch nur 50 Mbit/s erreicht.

So wie bei ADSL-Anschlüssen ist auch VDSL asymmetrisch. Das heißt, dass die Uploadgeschwindigkeiten geringer sind als die angegebenen Downloadgeschwindigkeiten. 

VDSL heißt ausgeschrieben "Very High Speed Digital Subscriber Line", also "digitale Hochgeschwindigkeitsteilnehmeranschlussleitung". Bei VDSL handelt es sich um ein Hybridnetz, das heißt, dass die Signale i.d.R. über Glasfaser- und Kupferkabel geleitet werden. Die Glasfaser reicht meist bis zum Verteiler, die "letzte Meile" zum Hausanschluss wird oft über das Kupferkabel realisiert.

So ist es möglich, dass nicht die volle Bandbreite von 100 bzw. 50 Mbit/s beim Teilnehmer ankommen. Je länger das Kabel vom Hauptverteiler zum Hausanschluss ist, desto größer ist die Dämpfung und damit auch der Signalverlust. Je höher der Signalverlust, desto niedriger ist die ankommende Bandbreite.

Mit der Verbreitung der Hochgeschwindigkeitstechnologie VDSL fanden Anwendungen, wie Videotelefonie, Video-Streamin, IP-TV, Cloud-Dienste uvm. ihren Weg in die alltägliche Nutzung der Anwender.

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Datum

28. September 2018