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Ist meine FritzBox (Vo)IP-fähig? – Telefonie, IP & Telefon einrichten

AVM FritzBox 7590

Bei der FritzBox handelt es sich um einen WLAN-Router, sprich ein Gerät, mit dem es möglich ist, Datenpakete zwischen mehreren Rechnernetzen zu verschicken. In den meisten Fällen werden sie für die Internetanbindung genutzt. Die FritzBox ist dabei einer der bekanntesten und meistgenutzten WLAN-Router in Deutschland. Neue Modelle der FritzBox integrieren verschiedene Funktionen, nämlich neben der Funktion als klassischer WLAN-Router auch die Funktion einer Telefonanlage und einer DECT-Station.

Besonders Modelle wie die FritzBox 7590, die Fritz!Box 7590 AX oder auch eine FritzBox 6690 Cable bieten umfangreiche Möglichkeiten für moderne IP-Telefonie. Damit lassen sich sowohl klassische Geräte als auch ein IP-Telefon oder sogar ein VoIP-Telefon problemlos betreiben.

Für die Nutzung der FritzBox bzw. von Routern im Allgemeinen ist es für die heutige Technologie sehr wichtig, dass diese ALL-IP-fähig sind. In Zeiten der VoIP-Technologie und der damit einhergehenden ALL-IP-Umstellung bildeten sich sowohl neue Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten als auch neue Voraussetzungen für die Nutzung heraus.

Seit Ende 2018 ist die ALL-IP-Umstellung fast vollständig abgeschlossen: ISDN-Anschlüsse der Telekom wurden nun durch IP-Anschlüsse ersetzt. Diese Umstellung bedeutet, dass nun moderne, auf die neue Technologie angepasste Endgeräte genutzt bzw. alte Endgeräte durch bestimmte Gateways an das IP-Netz angebunden werden müssen.

Für die Telefonie bedeutet dies konkret, dass die Rufnummern nicht mehr klassisch über einen ISDN- oder Analog-Anschluss laufen, sondern über SIP-Daten im Internet übertragen werden. Diese werden im WLAN-Router hinterlegt (z. B. Registrar und Zugangsdaten), sodass eingehende (eingehende) und ausgehende (ausgehende) Gespräche möglich sind.

Auch Ihr Internetrouter ist als internetgebundenes Endgerät von der Umstellung betroffen. Damit Sie weiterhin im Internet surfen und Telefonie nutzen können, ist es wichtig, dass Ihr WLAN-Router IP-fähig ist. Bei einem VoIP-fähigen-Router handelt es sich entweder um

  • einen Router, der ohne Splitter betrieben werden kann (im Router integriertes DSL-Modem)

oder um einen Router, der

  • VoIP unterstützt (im Router integrierte Telefonanlage).

Die FritzBox ist hier besonders von Vorteil, da diese über eine äußerst moderne Ausstattung verfügt: Laut des FritzBox-Herstellers AVM sind alle seit 2004 produzierten WLAN-Router IP-fähig. Das bedeutet, dass sie auch nach der ALL-IP-Umstellung weiterhin genutzt werden können. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr WLAN-Router darunterfällt, können Sie ihn mit dieser Tabelle abgleichen:

FritzBox Modelle im Vergleich

Im fonial Online-Shop finden Sie ausschließlich WLAN-Router von FritzBox, die IP-fähig sind und mit unserem DSL-Angebot als auch mit der fonial-Telefonanlage nutzbar sind.

Besonders verbreitet sind Modelle wie die FritzBox 7490, die FritzBox 7590 oder die neueren AX-Varianten. Diese verfügen über mehrere Ports, oft 2 × Gigabit-LAN ​​bzw. sogar 4 LAN-Anschlüsse für SIP-fähige Geräte (z. B. IP-Telefone). Damit lassen sich auch professionelle Setups mit mehreren Endgeräten realisieren.

Trotz der ALL-IP-Umstellung können Sie auch Ihre ISDN-Telefonanlage und ISDN-Telefone weiterhin nutzen, indem Sie diese am internen S0-Bus Ihrer FritzBox anschließen. Voraussetzung hierfür ist, dass die FritzBox über eine integrierte Telefoniefunktion verfügt. 

Viele Geräte verfügen über 1 × ISDN-Anschluss sowie 2 × analogen Anschluss oder verfügen über 1 × analogen Anschluss, sodass auch analoge Telefone problemlos weiter genutzt werden können.

Die Einstellung der Telefone und Rufnummern wird dann über die FritzBox selbst vorgenommen.

Die FritzBox kann multifunktional eingesetzt werden. Wie bereits erwähnt, können IP-fähige-Router nicht nur als WLAN-Router, sondern auch als Telefonanlage oder DECT-Basisstation genutzt werden. So zu sagen, kann man diese Modelle als "Voip Telefon Fritzbox" bezeichnen.

Nutzung als klassischer Router

Die FritzBox fungiert weiterhin als klassischer (WLAN-)Router. Das bedeutet, dass die FritzBox weiterhin für das Verschicken von Datenpaketen zwischen mehreren Rechnernetzen zuständig ist. Alle FritzBox-Modelle, die auf DSL ausgelegt sind, sind gleichzeitig auch mit dem DSL-Angebot von fonial anwendbar.

Wie schließe ich meinen FritzBox-Router an?

Im Gegensatz zu nicht-digitaler und ISDN-Festnetztelefonie müssen bei der IP-Telefonie Telefon- und DSL-Signal nicht mehr voneinander getrennt werden. Dadurch fällt sowohl der Splitter als auch der ISDN-NTBA weg.

Für den Anschluss wird meist ein TAE-Stecker oder ein Netzwerkkabel verwendet. Bei der Nutzung von LAN-Verbindungen können zusätzlich LAN-Anschlüsse für SIP-Telefone genutzt werden.

Aufgrund der verschiedenen Produktmodelle unterscheiden sich jedoch die mitgelieferten Kabel und Adapter. So wird die FritzBox in der 1. Variante per DSL-Kabel (TAE/RJ45) am DSL angeschlossen.

In einer 2. Variante wird der FritzBox-Router per DSL-Adapter am DSL angeschlossen. Eine Anleitung zur Einrichtung des Routers finden Sie in der fonial Hilfe.

Wie richte ich meine FritzBox ein?

Nachdem Sie Ihren WLAN-Router per Kabel angeschlossen haben, rufen Sie die Admin-Oberfläche Ihrer FritzBox auf. Hier benötigen Sie die Zugangsdaten aus dem Handbuch, um sich in die Oberfläche der FritzBox einzuloggen.

In der Oberfläche der FritzBox können Sie den WLAN-Router nun für DSL konfigurieren. Dazu werden die Zugangsdaten, die Sie von Ihrem Anbieter erhalten, in den WLAN-Router eingetragen.

Zusätzlich können Sie hier direkt Ihre Telefonnummern eingeben und über den integrierten Assistenten die komplette Telefonie einrichten. Dabei werden SIP-Zugangsdaten wie Benutzername, Passwort und Registrar hinterlegt.

Bei fonial finden Sie die DSL-Zugangsdaten in Ihrem Kundenkonto. Um Ihre FritzBox mit fonial einzurichten, lesen Sie in unserer Online-Hilfe die entsprechende Anleitung: FritzBox einrichten.

WLAN-Router als DECT-Basisstation

Sofern Sie DECT-Telefonie nutzen, benötigen Sie neben einem DECT-Telefon normalerweise auch eine DECT-Station.

Wenn Ihr WLAN-Router jedoch die Funktion einer DECT-Station unterstützt, können Sie auf eine separate Basisstation verzichten. Wenn Ihr WLAN-Router eine eigene DECT-Station integriert hat, können Sie Ihre DECT-Handteile direkt schnurlos verbinden.

Beliebte Geräte sind z. B. ein FritzFon oder ein Telefon von AVM oder auch ein Gigaset-Gerät. Ein Gigaset-Telefon an den FritzBox-Router anzuschließen, funktioniert in der Regel problemlos, allerdings können Einschränkungen bei Zusatzfunktionen auftreten.

Wenn Ihr WLAN-Router eine eigene DECT-Station integriert hat, können Sie Ihr DECT-Handteil direkt am WLAN-Router anschließen, sodass Sie dann nur noch die Ladeschale für die einzelnen Mobilteile benötigen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass bei dieser Konstellation Funktionen des Telefons nicht abbildbar sind – beispielsweise, wenn Sie ein Gigaset-Gerät an den FritzBox-Router anschließen.

WLAN-Router als Telefonanlage für verschiedene Telefone

Sie können Ihre FritzBox ebenfalls als Telefonanlage nutzen. Dazu schließen Sie alle Telefone an den FritzBox-Router an.

Dies können sowohl nicht-digitale Telefone als auch ISDN- oder IP-Telefone sein. Die schnurgebundenen Geräte schließen Sie an die entsprechenden Buchsen an. Die schnurlosen Telefone werden per Funk gekoppelt.

Alternativ können Sie auch eine IP-Telefon- oder Internettelefonie-Software nutzen, die direkt über das Netzwerk kommuniziert. Hierfür werden häufig LAN-Verbindungen oder ein WLAN-Telefonanschluss verwendet.

Über den FritzBox-Router können Sie alle Telefone und Anschlussnummern bequem verwalten. Als fonial Kunde können Sie bis zu 20 Rufnummern auf dem FritzBox-Router einrichten und so dann über ein oder mehrere Endgeräte kommunizieren.

Wie richte ich meine FritzBox als Telefonanlage ein?

Es folgt ein allgemeiner Überblick über die Einrichtung Ihres FritzBox-Routers als Telefonanlage. Dabei handelt es sich lediglich um eine grobe Erklärung und nicht um eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Beim Telefonieren an den FritzBox-Router wird meist ein Menüpunkt „Telefonie“ genutzt. Dort können Sie ein neues Gerät hinzufügen, die Anschlussart wählen und anschließend die gewünschte Rufnummer zuweisen.

Wenn Sie Fragen zur Einrichtung haben und Hilfe benötigen, finden Sie eine detailreiche Einrichtungsanleitung in unserer Online-Hilfe unter „FritzBox für die Telefonie nutzen“.

Dies können sowohl nicht-digitale als auch ISDN- oder IP-Geräte sein. Die schnurgebundenen Geräte schließen Sie an den entsprechenden Buchsen an. Die schnurlosen Telefone werden via Funk gekoppelt. Über den FritzBox-Router können Sie alle Telefone und Rufnummern bequem verwalten. Als fonial Kunde können Sie so bis zu 20 Anschlussnummern auf dem FritzBox-Router einrichten und so dann über ein oder mehrere Endgeräte kommunizieren.

ISDN-Geräte wie Telefone oder eine Telefonanlage können am S0-Bus weiter an der FRITZ!Box betrieben werden. Insgesamt lassen sich also maximal 8 ISDN-Geräte anschließen.

Grundsätzlich ist es möglich, alte Telefone an der FRITZ!Box weiterzuverwenden. Hierfür ist es auch nicht notwendig, dass diese die IP-Technik unterstützen.

Nicht-digitale Telefone können Sie ganz einfach am nicht-digitalen S0-Anschluss einstecken. DECT-Telefone lassen sich über den DECT-Anschluss anbinden und auch ISDN-Buchsen für den Anschluss von ISDN-Telefonen sind bei den aktuellen FritzBox-Modellen verfügbar.

Damit können sowohl ein klassisches schnurloses Telefon, ein Headset oder auch weitere Telefone parallel genutzt werden – ideal für Haushalte und kleine Unternehmen.


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