16. April 2015 (aktualisiert am 17. April 2020)      Erstellt von Caroline Jürgens      Cloud Telefonanlage

Ihre Checkliste für die Telefonanlage aus der Cloud

5 Dinge, die Sie bei der virtuellen Telefonanlage beachten sollten

Die Telefonanlage aus der Cloud ist kostengünstiger, flexibler und besser einsetzbar als eine herkömmliche Telefonanlage. Aber natürlich müssen Sie auch bei der virtuellen Telefonanlage auf manche Dinge achten. Hier kommen die 5 häufigsten Stolperfallen:

Schnelle Internetverbindung

Zuallererst sollte darauf geachtet werden, dass eine ausreichend schnelle Internetverbindung vorhanden ist, die einen reibungslosen Gesprächsverlauf ermöglicht. Hier sollte entweder ein separater Volumensatz für die IP-Telefonie reserviert oder ein entsprechend großes und schnelles Datenvolumen gebucht sein. Als Faustregel gilt: Ein Telefonat braucht eine Bandbreite von ca. 80-100 kBit. Diese sollten im Down- als auch im Upload verfügbar sein, um eine hohe Sprachqualität zu gewährleisten. Außerdem muss das LAN natürlich VoIP-fähig sein.

VoIP-Telefone

Der nächste Punkt bezieht sich auf die Endgeräte selbst. Herkömmliche Telefone aus dem Elektronik-Handel sind meist nicht VoIP-fähig und sind somit nicht als IP-Telefon für die virtuelle Telefonanlage einsatzfähig. Sind noch keine passenden Telefone in Ihrem Unternehmen vorhanden, so ist es am einfachsten, wenn Sie Ihre VoIP-Telefone direkt über den Anbieter Ihrer virtuellen Telefonanlage beziehen, da diese bereits von uns auf ihre Funktionalität getestet wurden.

Zuständiger im Unternehmen

Für einen reibungslosen Ablauf sollten Sie im Unternehmen lediglich eine Person mit der Administration der Telefonanlage beauftragen. Im Sinne von „zu viele Köche verderben den Brei“ sollten nicht alle Mitarbeiter den Zugang zur Konfiguration und Verwaltung der Telefonanlage haben. Der Zuständige kann so leichter den Überblick über die Buchungen und Funktionen der virutellen Telefonanlage behalten.

Rufnummernblöcke reservieren

Bei Ihrer Telefonanlage aus der Cloud können Sie Ihre alte Rufnummer mitnehmen. Möchten oder brauchen Sie jedoch neue Telefonnummern, sollten Sie über die Reservierung dieser nachdenken. Damit Sie für alle Mitarbeiter den gleichen Rufnummernstamm verwenden können, sollten schon vorab mehrere 10er Rufblöcke reserviert werden, auch wenn nicht gleich alle genutzt werden sollten. Somit können Sie sich absichern, dass neue Mitarbeiter keinen neuen Rufnummernstamm nutzen müssen. Auch wenn Sie zunächst nur eine Hand voll Mitarbeiter haben und somit nur eine geringe Anzahl an Rufnummern benötigen, sollten Sie ein zukünftiges Wachstum Ihres Unternehmens einkalkulieren und sich bereits vorab mehrere, evtl. sogar dreistellige, Rufblöcke reservieren. Dies stellt natürlich eine Anfangsinvestition für Sie dar, welche sich jedoch auszahlen kann, wenn Sie alle zukünftigen Mitarbeiter mit demselben Rufnummernstamm ausstatten möchten. Auf die so reservierten Rufnummernblöcke können sie jederzeit zugreifen, ohne dass sie Ihnen im ruhenden Zustand laufende Kosten verursachen.

Passende Optionen wählen

Last but not least – die Qual der Wahl beim Auswählen der passenden Optionen. Dazu sollten Sie sich vorab einigen Fragen stellen: Passen Flatrates wirklich zum Telefonie-Verhalten der Mitarbeiter? Oder ist eventuell sogar eine Auslands-Flatrate sinnvoll? Hier können Sie sich monatlich individuell entscheiden.

Mit diesen 5 Ratschlägen sollten sich Stolperfallen in den meisten Fällen verhindern lassen. Ansonsten stehen wir Ihnen auch selbstverständlich immer mit Rat und Tat zur Seite.