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Der ADSL Anschluss mit Bandbreitenverwaltung

  • 01. April 2015
  • Funktionen
  • erstellt von Caroline Jürgens

So verwalten Sie Ihre Bandbreite richtig

Der ADSL Anschluss (Asymmetric Digital Subscriber Line) hat eine asymmetrische Übertragungstechnik. Somit kann man deutlich weniger Daten ins Internet senden („Upload“), als empfangen („Download“).

Die VoIP-Telefonie braucht eine stabile Übertragungsrate. Um jedoch eine konstante Telefonverbindung zu gewährleisten, ist eine ausreichend hohe Datenübertragung notwendig. Das nennt sich dann Fernsprechkanal. Über diesen Fernsprechkanal wird das Gespräch isochron (gleich lang andauernd) übertragen. Damit Sie immer eine stabile Telefonverbindung haben, auch wenn viel im Internet gesurft wird, ist eine Bandbreitenverwaltung ratsam.

Hierbei lässt sich ein bestimmter Bandbreitensatz festlegen, der dann nur für den Telefonverkehr freigehalten wird. Somit ist Ihnen eine konstante Telefonverbindung sicher, auch wenn viel gesurft wird.

Der Mehranteil des Surfens wird durch die restliche Bandbreite aufgefangen. Falls es dort mal zu einem Engpass kommen sollte, wird einfach die Übertragungsrate gedrosselt. Somit wird zwar die Internetverbindung für alle Teilnehmer langsamer, aber die Telefonleitungen bleiben auf konstant hohem Niveau.

Die Bandbreite kann individuell verwaltet werden. So lassen sich verschiedene Gruppen, wie z.B. Emailverkehr, VoIP-Telefonie und Seitenaufrufe einteilen. Dann kann einzeln entschieden werden, welchen Gruppen wieviel Bandbreite zur Verfügung steht.

Die Kunst ist dann, den einzelnen Diensten nur so viel Übertragungsqualität zu gewährleisten, wie benötigt wird. Dieses Verwalten wird "Quality of Service" (abgekürzt QoS) genannt.

Surf und Telefonvolumen