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Das Geheimnis der VoIP-Rufnummer: IP-Telefonie erklärt

Das Mysterium wird gelöst

Die Internettelefonie, auch „Voice over IP” oder kurz „VoIP” genannt, ist momentan in aller Munde. Nicht zuletzt durch die ISDN-Abschaltung beschäftigen sich jetzt viele Unternehmen und auch Privatleute mit der Umstellung auf VoIP. Natürlich entstehen bei dem Übergang auf einen neuen Telefoniestandard viele Fragen. Eine dieser Fragen, die uns ständig erreichen, ist: „Was ist überhaupt eine VoIP-Nummer?“ und: „Bin ich damit auch von normalen Anschlüssen erreichbar?“

Die Umstellung auf VoIP hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, grundlegend verändert. Eine VoIP-Rufnummer ist dabei das Herzstück dieser Entwicklung, da sie die Telefonie vom physischen Anschluss entkoppelt. Dank VoIP ist Ihre Telefonnummer überall erreichbar, wo eine stabile Internetverbindung besteht.

Was ist eine VoIP-Anschlussnummer?

Hinter dem Begriff VoIP (Voice over IP) verbirgt sich die Technologie, die es ermöglicht, Anrufe über das Internet zu tätigen, anstatt über herkömmliche Telefonleitungen. Eine VoIP-Nummer sieht dabei für den Anrufer völlig normal aus, denn sie kann eine Ortsvorwahl oder eine internationale Rufnummernvorwahl haben.

Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass diese Nummer virtuell vergeben wird. Sie ist nicht mehr an einen physischen Standort oder eine bestimmte Telefondose gebunden. Das bietet VoIP-Nutzern eine enorme Flexibilität, da sie unabhängig vom Standort unter ihrer gewohnten Nummer erreichbar sind.

Wie funktioniert eine VoIP-Anschlussnummer?

Bei der IP-Telefonie werden Sprachsignale in digitale Datenpakete umgewandelt und über das Internet verschickt. Ihre VoIP-Anschlussnummer dient dabei als Adresse, unter der Sie im Netz identifiziert werden.

Sobald Sie einen Anruf tätigen, vermittelt der VoIP-Telefondienst die Verbindung. Dabei ist es egal, ob Sie ein klassisches Telefon mit Adapter, ein Softphone auf dem PC oder eine App auf dem Smartphone oder Tablet nutzen. Die Integration in bestehende Endgeräte ist dank der VoIP-Technologie denkbar einfach.

Die Vorteile der virtuellen Rufnummer

Besonders für Unternehmen ist die Nutzung einer virtuellen Telefonnummer attraktiv. Sie ermöglicht es, eine lokale Präsenz aufzubauen, auch wenn das Büro ganz woanders liegt. Unternehmen jeder Größe profitieren von der Skalierbarkeit: Eine neue Nummer ist oft einfach online innerhalb weniger Minuten eingerichtet.

Flexibilität und Mobilität

Da die VoIP-Nummer nicht standortgebunden ist, können Mitarbeiter im Homeoffice, auf Geschäftsreisen oder im Büro unter derselben Rufnummer Anrufe tätigen und empfangen. Alles, was benötigt wird, ist ein Internetanschluss.

Kostengünstig telefonieren

Ein VoIP-Telefondienst ist oft deutlich kostengünstiger als ein klassischer Telefonanschluss. Vor allem die Kosten für internationale Telefonate sinken massiv. Mit Optionen wie einer Call Flat International lassen sich die Ausgaben für Unternehmen und Callcenter weiter optimieren.

Funktionen einer modernen Telefonanlage

Eine VoIP-Anschlussnummer bietet weit mehr als nur reines Telefonieren. Durch die Integration in eine Cloud-Telefonanlage stehen Funktionen wie Voicemail, Anrufweiterleitung, Konferenzschaltungen oder das Versenden von Faxen online zur Verfügung. Sogar die Einbindung in den Kundenservice via CRM-System ist möglich.

Rufnummern für Internettelefonie vs. echte Telefonnummern – wo ist der Unterschied?

Die VoIP-Anschlussnummer ist gar kein so großes Geheimnis, wie manch einer denken mag. Denn: Die IP-Rufnummern, die Sie z. B. bei fonial oder einem anderen VoIP-Anbieter erhalten, sind „echte Rufnummern“. Echt insofern, als dass es sich dabei um reale Anschlussnummern handelt, die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) zugeteilt werden und sich nicht von Teilnehmernummern unterscheiden, die Sie beispielsweise bei einem Vertrag auf ISDN- oder Analog-Basis bekommen.

Internet-Rufnummern sind also ganz normale Anschlussnummern, wie wir sie von jeher kennen. Und doch möchten wir noch etwas mehr Licht ins Dunkel bringen und ein bisschen über die Herkunft und Vergabe von Teilnehmernummern erklären. 

Vermutlich sind Sie schon mit einer VoIP-Anschlussnummer unterwegs. Die ISDN-Abschaltung ist nahezu abgeschlossen, insbesondere im Privatkundenumfeld sind Telefonverträge bereits seit langer Zeit auf VoIP-Basis. Wenn Sie also nicht noch einen jahrzehntealten Vertrag mit Ihrem Telefonanbieter haben, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie bereits seit längerer Zeit über Ihre Internetleitung telefonieren und den Unterschied im Alltag überhaupt nicht gemerkt haben.

Kann ich Internet-Rufnummern aus jedem Ortsnetz in Deutschland bestellen? 

Da eine VoIP Rufnummer für die Internettelefonie genutzt wird, sich nicht von einer herkömmlichen Rufnummer unterscheidet, stehen auch hier Teilnehmernummern aus jedem Ortsnetz Deutschlands zur Verfügung. Trotz dass ein VoIP-Anschluss ortsunabhängig genutzt werden kann, muss eine Zuordnung zu einem Ortsnetz passieren. Wie bereits erwähnt, lassen Vorwahlen einen Rückschluss auf die geographische Lage des Teilnehmers zu. Gemäß den Vorschriften der BNetzA dürfen Sie nur Anschlussnummern aus dem Ortsnetz erhalten, in dem Ihr Unternehmen einen Firmensitz hat oder, bei Privatpersonen, in dem Sie Ihren Wohnsitz haben. Aus diesem Grunde müssen Sie Ihrem Telefonie- oder VoIP-Anbieter bei der Bestellung von Rufnummern bescheinigen, dass Sie in dem Ort ansässig sind, aus dem Sie Teilnehmernummern erhalten möchten. Im Business-Bereich, so auch bei fonial, werden daher meist offizielle Dokumente, wie z. B. ein Handelsregisterauszug, eine Gewerbeanmeldung oder auch eine aktuelle Rechnung des alten Telefonanbieters, angefordert.

Diese Vorschriften müssen durch die Anbieter unbedingt eingehalten werden, denn die BNetzA ist in der Lage, die Rufnummernzuteilung auf Richtigkeit zu überprüfen. Stellt diese fest, dass eine Ortsnetzrufnummer unberechtigt bzw. fälschlich vergeben wurde, so entfällt das Nutzungsrecht des Kunden an der Rufnummer.

Anschlussnummer mitnehmen oder neue Nummer wählen?

Wenn Sie zu VoIP wechseln, müssen Sie Ihre Identität nicht angeben. Sie können Ihre bestehende Nummer mitnehmen (Portierung), sodass Ihre Kunden mit ihr vertraut bleiben. Von der Werbung bis zum Briefkopf darf nichts geändert werden. Alternativ können Sie jederzeit zusätzlich eine neue lokale Nummer oder VoIP-Nummern für neue Abteilungen hinzufügen.

Wie bekomme ich meine Telefonnummer online?

Die Zuteilung von Anschlussnummern erfolgt in Deutschland in einem zweistufigen Verfahren. Telekommunikationsanbietern werden Teilnehmernummern durch die BNetzA zugeteilt. Diese teilen dann ihren Kunden Anschlussnummern in Form von Einzelrufnummern oder Rufnummernblöcken zu. Im Fachjargon wird dies als „abgeleitete Zuteilung“ bezeichnet.

Bei fonial erhalten Sie Ihre Telefonnummer online. Im fonial Kundenkonto werden Sie durch ein Online-Bestellformular geleitet, in das Sie Angaben zum gewünschten Ortsnetz, zur gewünschten Rufnummernanzahl usw. eintragen müssen. Lösen Sie die Bestellung mit korrekten Eingaben aus und stellen Sie fonial die erforderlichen Dokumente zur Verfügung, so erhalten Sie nach kurzer Zeit Ihre Teilnehmernummern aus Ihrem Ortsnetz.

Fazit: Eine Lösung für Ihr Unternehmen

Die VoIP Rufnummer bietet eine zukunftssichere Kommunikation. Ob Softphones, Tablets oder stationäre Endgeräte. Die Integrationen und Funktionen moderner IP-Telekommunikation sind vielfältig. Egal, ob neue Technologie oder der Wechsel von einer alten Anlage: Die Erreichbarkeit und Professionalität Ihres Unternehmens wird durch eine virtuelle Anschlussnummer massiv gesteigert.

Die meisten Anbieter machen den Einstieg heute sehr einfach. Werden Sie auch Teil der modernen VoIP-Telefonie und erleben Sie, wie einfach Fax, Kundenservice und globale Anrufe über eine einzige Telefonanlage gesteuert werden können. Ihre Anschlussnummer problemlos in die Cloud zu bringen, ist der erste Schritt in eine flexible digitale Zukunft.

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