Internetanschluss

Was ist ein Internetanschluss?

Ein Internetanschluss, auch Internetzugang oder -verbindung genannt, beschreibt die Verbindung eines Computers oder Netzwerks mit dem Internet.

Der Internetzugang wird durch einen Internet Service Provider (Internetanbieter) oder den lokalen Netzbetreiber ermöglicht. Diese bieten in der Regel unterschiedliche Tarife an, die bei diesen gebucht werden können. 

Anschlussarten

Durch unterschiedliche Anschlussarten kann der Internetzugang realisiert werden. Folgende Internetanschluss-Arten gibt es:

Internetanschluss via Analog-Modem

Der Zugang über ein Analog-Modem war die erste Möglichkeit zur Einwahl ins Internet, da die Datenübertragung über das Telefonnetz stattfand. Durch die Nutzung eines Modems mussten keine Veränderung in der Infrastruktur seitens Netzbetreiber oder Anwendern stattfinden. Das Modem stellte die Internetverbindung her, in dem es einen Anruf an die TK-Anlage des Anbieters sendete, welche die Verbindung zu einem weiteren Modem herstellte. Dieses realisierte den Internetzugang, indem es eine Verbindung in das lokale Netzwerk des Anbieters schuf, welches selbst mit dem Internet verbunden war.

Der Internetanschluss über ein analoges Modem ist mittlerweile eine veraltete Technik, die nicht mehr zum Einsatz kommt. Hauptsächliche Nachteile waren insbesondere die langen Einwahlzeiten und geringe Verbindungsgeschwindigkeit sowie die hohen Kosten der Verbindung und die Belegung der Telefonleitung während des Surfens im Internet.

Internetanschluss über ISDN

ISDN (Integrated Services Digital Network) bezeichnet ein digitales Telekommunikationsnetz. Es wurde für die Übertragung von Sprache, Daten, Text und Bildern entwickelt und wurde auch für den Zugang zum Internet verwendet. Innerhalb weniger Sekunden konnte die Einwahl erfolgen und bis zu einer Geschwindigkeit von 64 kbit/s (bzw. 128 kbit/s) genutzt werden. Damit war ISDN deutlich schneller und stabiler als der Internetanschluss via Analog-Modem, jedoch nicht schnell genug, um auch umfangreichere Anwendungen zu realisieren. Für die Übertragung von großen Datenmengen ist ISDN nicht geeignet, sodass auch diese Technologie veraltet ist.

Internetanschluss über DSL

DSL (Digital Subscriber Line – digitale Teilnehmeranschlussleitung) nutzt die Kupferleitungen des Telefonnetzes für den Internetzugang und ermöglicht so einen breitbandigen Anschluss. Der Telefonanschluss und der Internetzugang werden hierbei parallel über dieselbe Leitung realisiert. Dies ist durch die Nutzung verschiedener Frequenzbereiche möglich. Durch einen so genannten „Splitter“ am Modem werden die Frequenzbereiche getrennt, sodass keine Störfaktoren bei den Signalen oder den Endgeräten entstehen. 

Der größte Nachteil bei der DSL-Technologie ist die Reichweite, denn diese ist begrenzt. Ist die Teilnehmeranschlussleitung vom Verteiler zum Haushalt zu lang, so sinkt die vorhandene Bandbreite. Nur durch den Ausbau durch die Netzbetreiber ist eine flächendeckende Versorgung möglich.

DSL-Varianten

Auch bei DSL gibt es verschiedene Varianten:

ADSL

ADSL beschreibt einen DSL-Anschluss, bei dem die Downloadrate deutlich höher ist als die Uploadrate. So eignet sich ADSL besonders für Privathaushalte, bei denen die beschrieben Anwendung der häufigste Fall ist.

SDSL

Im Gegensatz zu ADSL bietet SDSL einen symmetrischen Internetanschluss. Hier sind die Datenraten für Up- und Download identisch. Insbesondere größere Unternehmen entscheiden sich für diese Art Anschluss. 

VDSL

Auch VDSL ist eine asymmetrische Variante des DSL, bietet jedoch deutlich höhere Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s im Down- und bis zu 40 Mbit/s im Upload an. Der Unterschied zu herkömmlichen ADSL ist, dass mindestens die so genannte Vermittlungsstelle (VSt) per schnellem Glasfaser angeschlossen ist. Die „letzte Meile“ zum Haus wird dann wieder über Kupferleitungen realisiert.

Mit VDSL sind auch Anwendungen, wie Video-Streaming in HD-Qualität möglich.

Internetanschluss über TV-Kabel

Kabelnetzbetreiber bieten zusätzlich zum Fernsehen auch Internet via TV-Kabel an. Das Fernsehkabel auch als Internetanschluss zu nutzen ist technisch möglich, da diese technisch zur Übertragung in beide Richtungen umgerüstet wurden – bei TV-Kabel war dies zunächst nur in eine Richtung möglich. 

Kabel-Internet bietet deutlich höhere Datenraten als DSL – allerdings nur im Bereich des Downstreams. Im Upstream können Kabel-Anschlüsse nicht mit DSL-Anschlüssen mithalten. Zwar sind DSL-Zugänge anfälliger für Störungen als Kabelanschlüsse, jedoch sind Kabel-Anbieter bekannt dafür, die Leitungen zu überbuchen, sodass es zu Stoßzeiten (z.B. abends) häufig zu deutlichen Qualitätsverlusten und Geschwindigkeitseinbußen kommen kann.

Internetanschluss über Glasfaser 

Bei Glasfaseranschlüssen werden, im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Anschlüssen, die Daten nicht mehr elektrisch übertragen. Glasfaser ist unter anderem ein Lichtwellenleiter, der die Daten über optische Signale überträgt. Damit können deutlich mehr Daten in deutlich kürzerer Zeit übertragen werden. Ein weiterer Vorteil der optischen Übertragung: Sie ist nicht anfällig für Störungen durch elektrische oder magnetische Felder.  

Der Internetanschluss über Glasfaser ist in der aktuellen Debatte zum Breitbandausbau in aller Munde, gilt er doch als Zukunft der Internetanschlüsse. Mit Glasfaser sind deutlich höhere Übertragungsraten möglich, als dies bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen über Kupferleitungen der Fall ist. Sind heute schon viele Kabelverzweiger an das Glasfasernetz angeschlossen, besteht die „letzte Meile“ zum Hausanschluss meist noch aus Kupferleitungen, die nicht so leistungsfähig sind. Ein Ausbau des Glasfasernetzes ist jedoch kostenintensiv, sodass dieser eher schleppend voran geht.

Internetanschluss via Powerline

Vor einigen Jahren planten Stromanbieter eine Internetverbindung über die Stromleitungen anzubieten. Diese Methode wird Powerline genannt. In der Theorie sollte Powerline es möglich machen, über die herkömmliche Steckdose einen Internetzugang zu bekommen. Das Projekt Powerline wurde aber bald eingestellt, da aufgrund der fehlenden Abschirmung der Stromkabel Funkverbindungen und mit dem Stromnetz verbundene Endgeräte erheblich gestört wurden.

Internetanschluss über Satellit 

Beim Internetzugang über Satellit werden die Daten über eine Satellitenschüssel empfangen und versendet. Dies ist insbesondere in Gebieten ohne DSL- oder Kabel-Abdeckung meist die einzige Lösung. Am häufigsten hört man vom Internetanschluss via Satellit auf Kreuzfahrtschiffen oder Fähren – meist im Zusammenhang mit überraschend hohen Rechnungen für die Nutzung.

Die Internetverbindung über Satellit zeichnet insbesondere eine lange Paketlaufzeit und Beschränkungen der Bandbreite aus. Sie kann also tatsächlich als „Notlösung“ bezeichnet werden, wenn keine andere Anschlussart anliegt. 

Internetanschluss per Mobilfunk

Auch über das Mobilfunknetz lässt sich ein Internetzugang realisieren. Das mobile Internet wird meist auf mobilen Endgeräten (wie Smartphones oder Tablets), in Autos (z.B. in Multimedia-Systemen), aber auch unterwegs mit dem Laptop (bspw. über Datensticks) und selbst für den Zugang Zuhause (z.B. über LTE-Router) als Alternative zum DSL-Anschluss genutzt. 

Das Mobilfunknetz war ursprünglich auf die reine Übertragung von Sprache ausgelegt. Damit darüber auch Daten übertragen werden können, musste die Technologie erweitert werden. Unter GSM (dem Mobilfunkstandard für Telefonie Global System for Mobile Communications) wurden dazu zunächst verschiedene Übertragungstechnologien integriert, die die Datenübertragung möglich machten. Diese Technologien wurden laufend für die Nutzung von mobilem Internet verbessert, sodass nun hohe Übertragungsgeschwindigkeiten möglich sind.

Übertragungstechnologien im Mobilfunk 

GPRS (General Packet Radio Service)

GPRS ist ein Übertragungsdienst im GSM-Netz, welcher 2001 gestartet ist. Dieser Dienst ermöglichte als erster die Integration von Datenübertragungen in das Mobilfunknetz.

So funktioniert GPRS 

Bei GPRS werden dieselben Kanäle genutzt, die auch bei GSM für die Sprachverbindungen verwendet werden. Bei GPRS handelt es sich jedoch um eine Technik, die eine verbindungslose und paketorientierte Übertragung im GSM-Netz ermöglicht. Dies hat den Vorteil, dass die gesamte zur Verfügung stehende Bandbreite einer Mobilfunkzelle von allen Teilnehmern genutzt werden kann. Natürlich führt dies auch dazu, dass sich die Nutzer einer Funkzelle die Bandbreite teilen müssen und es so zu Geschwindigkeitsschwankungen kommen kann, wenn viele Endgeräte (z.B. Smartphones) auf einer Funkzelle eingewählt sind. 

Jedoch wird die Bandbreite nur genutzt, wenn die Daten aktiv übertragen, sprich: versendet oder empfangen, werden. Über ein Protokoll wird die faire Verteilung der zur Verfügung stehenden Bandbreite gewährleistet. In der Theorie könnte jedes eingewählte Endgerät die gesamte Bandbreite der Funkzelle nutzen – praktisch finden jedoch (Geschwindigkeits-) Begrenzungen durch den Netzbetreiber und das Endgerät selbst statt.

Um das GSM-Netz für die Übertragung von Daten fit zu machen, mussten neue Netzelemente für GPRS eingeführt werden. Um die Investitionskosten zu minimieren und die vorhandene Infrastruktur nicht vollkommen ersetzen zu müssen, wurde eine parallele Netzstruktur aufgebaut. GSM-Komponenten wurden durch Zusatzfunktionen erweitert, sodass GSM und GPRS gemeinsam funktionieren konnten. 

Klassenunterschiede bei den Handys

Natürlich mussten auch die Endgeräte, also die Handys, GPRS unterstützen. Dabei wurden diese in 3 Klassen aufgeteilt: Klasse A, B und C.

Handys der Klasse A konnten nicht gleichzeitig GSM und GPRS nutzen – also nicht gleichzeitig telefonieren und in das mobile Internet einwählen. Handys der Klasse B konnten sich zwar gleichzeitig in beide Dienste buchen, jedoch konnte nur eines der beiden Dienste genutzt werden. Handys der Klasse C konnten gleichzeitig telefonieren und das Daten übertragen. 

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)

Bei EDGE handelt es sich, im Gegensatz zu GPRS, nicht um eine eigene Übertragungstechnik im Mobilfunk, sondern um eine Erweiterung von GPRS, die die Übertragungsrate von GRPS vergrößert. EDGE beschleunigt also die Datenübertragung per GPRS.

Geschwindigkeitsanstieg dank EDGE

Theoretisch ist mit EDGE eine maximale Datenrate von 470 kbit/s möglich, was eine deutliche Steigerung im Vergleich zu GPRS bedeutet. Jedoch sind dies nur theoretische Werte, die in der Praxis je nach Einflüssen von außen oftmals nicht erreicht werden. 

Zudem benötigt EDGE meist zwei bis drei Sekunden, bis die volle Datenrate erreicht wird. Dies macht sich, gerade bei der Übertragung kleiner Datenmengen, wie es z.B. beim Aufrufen von Websites der Fall ist, durch eine Verzögerung bemerkbar.

Aufgrund der hohen Ping-Zeiten (300-400 ms) ist EDGE also für Anwendungen, wie Online-Spiele oder Internettelefonie, untauglich.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)

UMTS ist eine Mobilfunktechnik, die auf dem Internetprotokoll (IP) und einer paketorientierten Datenübertragung basiert. So soll UMTS die Grundlage für mobile Kommunikationsdienste, wie das mobile Internet, Videotelefonie, E-Mail, Navigation, Videostreaming etc., bilden.

UMTS ist eine eigens entwickelte Mobilfunktechnik. Es handelt sich dabei nicht, wie bei EDGE, um eine Weiterentwicklung einer anderen Technik. UMTS ist die Mobilfunktechnik der 3. Generation, aus diesem Grund wird sie auch 3G genannt. Sie sollte ursprünglich die 2. Generation GSM (2G) ablösen. Dazu ist es jedoch nie vollständig gekommen – GSM ist noch die Fallbacklösung für UMTS im Mobilfunknetz.

Datenraten von UMTS

Mit UMTS sind maximale Datenübertragungsraten von 384 kbit/s möglich. Je schneller man sich jedoch fortbewegt (ab 120 km/h), desto weniger Bandbreite ist mit UMTS verfügbar. Bei einer Fortbewegungsgeschwindigkeit von 120 – 500 km/h sind mit UMTS noch 144 kbit/s möglich. 

Zukunft von UMTS 

UMTS wird keine Zukunft haben. Die großen Netzbetreiber kündigen in Ihren AGB bereits an, dass die 3G-Technik voraussichtlich nur bis Ende 2020 verfügbar sein wird. Ab 2021 werden 3G-Frequenzen in das 5G-Netz integriert. Nur der neuere und schnellere Standard LTE wird zumindest teilweise in 5G wiederzufinden und somit weiter nutzbar sein. 

Kommt es zur Abschaltung von 3G, so werden sämtliche über diese Technik angebundenen Geräte auf den Fallback 2G zurückgreifen. Je nach Anzahl der Geräte kann es hierbei zur Überlastung der 2G-Zellen und somit zu Kommunikationseinschränkungen und -ausfällen unter 2G kommen.

War 3G bisher ohnehin nicht flächendeckend verfügbar, wird es in Zukunft ganz verschwinden. Die Netzbetreiber sind bereits dabei, 2G- und 3G-Kapazitäten zugunsten des Ausbaus von LTE und 5G abzubauen. 

HSPA (High Speed Packet Access)

HSPA ist, wie auch EDGE, keine eigene Mobilfunktechnik, sondern eine Erweiterung von UMTS, um höhere Datenraten zu ermöglichen. UMTS ging mit dem Versprechen an den Start, Bandbreiten von bis zu 2 Mbit/s bieten zu können. Erreicht wurde dies nie: Maximal waren 384 kbit/s im Downstream und 64 kbit/s im Upstream möglich. 

Durch die zwei Protokollzusätze HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) für die Downloadrate und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) für die Uploadrate, wurde dieses „Problem“ gelöst.Für die Nutzung von HSPA waren spezielle Endgeräte und Tarife notwendig. Nicht jedes Handy unterstütze die Protokollerweiterung. Zudem musste die Nutzung von HSPA durch den Mobilfunkanbieter freigegeben werden.

LTE (Long Term Evolution)

LTE ist eine Weiterentwicklung von UMTS und HSPA und die erste weltweit gültige Mobilfunktechnik für Europa, Asien und Nordamerika. 

Eine bessere Netzabdeckung, ein geringerer Stromverbrauch und ein schnelles mobiles Internet sind die drei größten Vorteile von LTE. Aufgrund dessen wird es nicht mehr nur auf mobilen Endgeräten genutzt, sondern dient zum Teil auch als „richtiger Internetanschluss“ als Alternative zu DSL- oder Kabelinternetanschlüssen.

LTE vs. 4G

Oft wird LTE auch als 4G, also als 4. Mobilfunkgeneration, bezeichnet. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt, LTE nicht zu 100 % die Spezifikationen der ITU-T, die diese Einteilungen festlegt, trifft. Erst die Weiterentwicklung LTE Advanced (LTE-A) entspricht der offiziellen Definition von „4G“. Mit LTE Advanced Pro (LTE-AP) wird die letzte Stufe vor 5G erklommen.

Bandbreite von LTE

Mit LTE war Ende 2010 bereits eine theoretische Bandbreite von max. 300 Mbit/s im Downstream und max. 75 Mbit/s im Upstream möglich. In Deutschland waren die möglichen Datenraten jedoch deutlich geringer – hier waren in der Theorie lediglich 150 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload erdenklich. 

Mit LTE Advanced verdoppelte sich die theoretisch mögliche Bandbreite im Jahr 2015. 2016 war sogar noch mehr möglich: Bei der Telekom betrug der max. Down- sowie Upstream von LTE-A 500 Mbit/s. 

Wie erwähnt, sind dies nur theoretische Werte, die in der Praxis kaum erreicht werden. Neben den Beschränkungen des Mobilfunktarifs durch den Anbieter, muss auch das Endgerät LTE unterstützen.

Telefonieren über LTE

LTE wurde zur schnellen Übertragung von Daten entwickelt – die Telefonie spielte dabei zunächst keine Rolle. Aus diesem Grund war die Telefonie über LTE lange nicht möglich. Beim Telefonieren wurde LTE abgeschaltet und auf UMTS oder GSM zurückgegriffen. Bei der Beendigung des Telefonats wurde LTE dann wieder eingeschaltet.

Um die Telefonie über LTE zu ermöglichen, wurde eine Erweiterung entwickelt, die sich VoLTE nennt. VoLTE heißt „Voice Over LTE“ und meint die Sprachverbindung über das LTE-Netz. Im Grunde handelt es sich dabei um Internettelefonie (Voice Over IP), die über LTE realisiert wird.

5G

5G ist der Nachfolgestandard von 4G und baut LTE auf. Es zeichnet sich insbesondere durch höhere Datenraten von bis zu 10 Gbit/s, geringen Latenzzeiten von unter 1 Millisekunde sowie der Möglichkeit, 100 Milliarden Mobilfunkgeräte weltweit gleichzeitig anzusprechen, aus. Außerdem sind nicht nur Mobilfunkgeräte ansprechbar, sondern auch Maschinen und Geräte (Stichwort: Internet of Things / Internet der Dinge) kompatibel.

5G wird von den Netzbetreibern nicht als Mobilfunkstandard definiert, sondern meist als Kommunikationsstandard bezeichnet, da es bei 5G mehr um die Datenkommunikation und nicht um den klassischen Mobilfunk geht. Für die klassische Mobilfunknutzung wird der LTE-Standard parallel zu 5G betrieben, um größere Kapazitäten sowie Geschwindigkeiten und die Nutzung einer größeren Anzahl an Anwendungen zu ermöglichen. 

Internetanschluss Vergleich

Um herauszufinden, welche Art Internetanschluss am besten zu Ihnen passt, sollten Sie nicht nur die Angebote auf dem Markt vergleichen, sondern auch Ihren Bedarf ermitteln.

Dabei sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

Welche Bandbreite wird benötigt?

  • Sind Sie ein „Poweruser“, der viel Traffic in beide Richtungen (Up- und Download) nutzen – beispielweise häufig online Videos in 4K-Qualität schaut oder selbst Videos hochlädt? Dann sollte Ihr Internetanschluss eine gewisse Bandbreite mit sich bringen. 50-100 Mbit/s wären in diesem Fall sicher ratsam.
  • Nutzen Sie eigentlich nur E-Mail, surfen Sie gelegentlich im Internet oder shoppen Sie online? Dann wäre ein 50 Mbit/s-Anschluss oder höher gewissermaßen überdimensioniert. Haben Sie die Möglichkeit, einen günstigeren 16 Mbit/s-Anschluss zu buchen, so sollte dieser für Ihren Anwendungsfall ausreichen.

Kabel-Internetanschluss, DSL oder LTE?

  • Oft ist dies eine Frage der Verfügbarkeit und weniger der Präferenz. Sollten Sie jedoch die Wahl haben, lohnt es sich, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Anschlussarten zu recherchieren. Lesen Sie dazu auch weiter oben auf der Seite.

Internet-only oder Triple-Play?

  • Benötigen Sie nur einen reinen Internetanschluss oder möchten Sie gleichzeitig die Telefonie und/oder TV vom selben Anbieter beziehen?

Welcher Anbieter kommt infrage?

  • Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl an Anbietern mit den unterschiedlichsten Tarifangeboten. Die Auswahl fällt also schwer – wenn Sie sich nicht nur am Preis orientiert. In vielen Fällen handelt es sich bei den Anbietern um Reseller, die Anschlüsse von anderen Netzbetreibern (wie z.B. die Deutsche Telekom oder Vodafone) verkaufen.
  • Zudem sollten Sie sich in den Tarifinformationen erkundigen, ob es sich bei dem Angebot um eine Flatrate handelt oder ob der Traffic nach einem bestimmten Volumen gedrosselt wird. Oft haben, gerade günstige Anbieter, ein Limit von bspw. 100 GB, die Sie pro Monat mit voller Bandbreite nutzen dürfen. Danach wird die Bandbreite gedrosselt und Sie surfen mit deutlich geringerer Geschwindigkeit. 

Diese Fragen sollten Sie sich bei der Auswahl Ihres Internetanbieters zunächst stellen, um Ihren persönlichen Bedarf festzustellen und mehr buchen und auch zu bezahlen, als Sie brauchen. Haben Sie Ihren Bedarf abgesteckt, können Sie dann die verschiedenen Angebote von Internetanschlüssen vergleichen.

Kosten

Angebote für Internetanschlüsse gibt es wie Sand am Meer. Die Kosten dafür korrelieren mit Ihrem Bedarf (siehe oben): Meist sind bandbreitenstärkere Anschlüsse auch deutlich teurer, als solche mit geringer Bandbreite.

Einen Einfluss auf die monatlichen Kosten hat auch die Zeitspanne, für die Sie sich an den Anbieter binden: Oft kommen Sie günstiger davon, je länger Sie sich binden. Selbstverständlich gibt es auch Angebote mit kurzer Kündigungsfrist, die trotzdem günstig sind und sich besonders eignen, wenn Sie flexibel bleiben möchten. Das Internetangebot der fonial ist ein Beispiel dafür: einen DSL-Anschluss mit bis zu 16 Mbit/s Bandbreite erhalten Sie für 19,99 € (inkl. MwSt., 16,80 € netto), der monatlich kündbar ist.

Internetanschluss ohne Telefon 

Bisher bestehen die meisten Internetanschluss-Angebote aus 2Play oder gar 3Play angeboten. Gemeint ist hiermit ein Bündelangebot, das aus dem Internetanschluss sowie einem Telefonanschluss und, bei 3Play, dem TV-Anschluss besteht.

In der heutigen Zeit benutzen immer weniger Menschen ihren Festnetzanschluss zuhause und greifen lieber auf das Handy zurück – immerhin gibt es mittlerweile sehr günstige Flatrateangebote, mit denen man auch mobil überallhin telefonieren kann. Mit Videostreaming wird der TV-Anschluss auch zum Teil überflüssig.

Insbesondere kleine Anbieter haben damit begonnen, „Internet-only“-Tarife anzubieten, bei dem wirklich nur der Internetanschluss angeboten wird. Meist sind diese günstiger, als 2Play oder 3Play Angebote.

Mittlerweile gibt es auch einige größere Anbieter und Netzbetreiber, die den Trend erkannt haben und Internet-only-Tarif anbieten.

Bei fonial haben Sie die Wahl: Nutzen Sie unser DSL-Angebot, so können Sie sich entscheiden, ob Sie die Telefonie hinzubuchen möchten. Wollen Sie telefonisch erreichbar sein, so können Sie kostenlos Rufnummern im FREE-Tarif hinzubuchen – hier entstehen dann nur weitere Kosten, wenn Sie selbst Anrufe nach außen tätigen.

Internetanschluss einrichten

Um Ihren Internetanschluss einzurichten, muss dieser natürlich zunächst durch einen Techniker freigeschaltet werden. Ist dies geschehen, so müssen Sie die Zugangsdaten Ihres Internetanbieters in Ihren Router eintragen, um über diesen eine Verbindung zu erhalten.

Eine Einrichtungsanleitung am Beispiel einer Fritzbox finden Sie in der fonial Hilfe: Internetanschluss bei der Fritzbox einrichten.

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